Die Apotheke

Die führende karibische Apotheke ist der Grund für den feinsten Rum aus der Karibik

A.H. Riise wurde eine einflussreiche Marke als der Unternehmer A. H. Riise seinen pharmazeutischen Background mit dem leidenschaftlichen Wunsch zu reisen und die verschiedensten medizinischen Kräuter der Karibik zu ernten kombinierte

Es ist die Kombination aus A.H. Riise’s solidem pharmazeutischen Wissen, seiner Ambition die richtigen medizinischen Kräuter zu kombinieren und seiner Fähigkeit eine authentische Produktion einzuführen wobei die Ingredienzien, die das Unternehmen seit der Gründung an einen führenden Platz in der Welt der feinsten Rumsorten brachten hinter der Marke A.H. Riise stehen.

Albert Heinriche Riise erhielt sein unternehmerisches Gespür nicht von Fremden. Dieses Talent hatte er von seinem Vater, Jens Christian Riise, Kapitän eines dänischen Handelsschiffes und mit persönlichen Privilegien ausgestattet, der mit einer Ladung von 1710 Kisten Canvas bei der englischen Hafenstadt Ramsgate im englischen Ärmelkanal während seiner Reise ins spanische Malaga 1801 auf Grund lief.

Dasselbe Schicksal ereilte ihn nochmal 11 Jahre später bei der norwegischen Küste, wobei er flüchtete und unglücklicherweise auf hoher See verschollen blieb. Für A.H. Riise bedeutete dass, das er ohne seinen Vater aufwachsen musste. Seine Mutter, jedoch, hatte einen Plan für die Zukunft ihm eine Apothekerlehrstelle in ihrer Heimatstadt Ærøskøbing in Dänemark zu besorgen.

St. Thomas Apotheke

Die St. Thomas Apotheke auf der Insel St. Thomas die Riise ultimativ zu einem sehr reichen und respektierten Mann machte, wurde von dem erst 28jährigen Albert im Jahr 1838 gegründet. Er musste hart kämpfen bis der Zeitpunkt kam seine Füße hinter dem eigenen Apothekenladen stehen

zu sehen. Als Sohn einer alleinstehenden Mutter hatte er nicht viel Geld, aber was er hatte, war eine beachtenswerte akademische Ausbildung und beträchtliche relevante Arbeitserfahrung von Apotheken in den dänischen Städten Ærøskøbing und Faaborg. Gemeinsam, mit seiner Energie und seinem unermüdlichen Ehrgeiz, führten diese Faktoren letztendlich zu seinem Erfolg. In Faaborg hatte er großes Glück für den Apotheker Bøving, der ein starkes Interesse an der Naturwissenschaft neben der Pharmazie hatte und einen Kräutergarten mit zum Verkauf medizinischen Pflanzen kultivierte, arbeiten zu dürfen. Diese Art von Bøving, nämlich wie er unternehmerisch vorging, war eine große Inspiration für Riise als er seine eigene pharmazeutische Produktion 1838 einführte, die zum richtigen Zeitpunkt wuchs um die Destillation einiger seiner weltbesten Rumsorten und Magenbitter mit einzubeziehen.

Aufgrund seiner pharmazeutischen Lizenz kämpfte Riise völlig allein um seinen Marktanteil zu gewinnen und letztendlich den pharmazeutischen Handel auf Sankt Thomas zu dominieren. Am Anfang hatte Riise mit der Tatsache zu kämpfen, dass die praktizierenden Ärzte auf den damaligen dänischen Jungferninseln mit Gewerbeberechtigungen ausgestattet waren um medizinische Produkte von den sogenannten “Doktorständen” zu verkaufen. Sehr oft führten ungelernte Angestellte die Verkaufstätigkeiten aus. Riise lehnte eine Eröffnung einer Apotheke solange ab bis dass es eine Zusage gab, dass diese Doktorstände mit ihren qualitativ schlechten Produkten bis ein Jahr nach der Eröffnung seiner Apotheke verschwinden müssen.

Um zu verhindern mit den Dumpingpreisen aus verschiedenen Verkäufen von liquiden Produkten konkurrieren zu müssen, kaufte Riise vier von den Doktorständen. Er hatte zwar nicht viel Geld dafür, jedoch schaffte Riise es mit einer großen Manövrierfähigkeit und Anpassung langsam seine Einrichtung und Expansion zu finanzieren. Er leihte sich 10.000 USD von einem Dr. Daniel Pretto, dem er 7 Jahre lang die Hälfte seines Nettoeinkommens zusicherte. Als Pretto 1842 in Konkurs ging, wurden seine Anteile von einem gewissen Major Kiellerup gekauft. Oder, wie sein Enkel Henny Harald Hansen schreibt:” Er heiratete weise in eine Familie die in seine Apotheke und sein Geschäft ein wenig Geld investieren könnten. ” Als, gemäß dem Plan, Riise ihren Vertrag am 31. Dezember 1842 abschloss und alleiniger Eigentümer wurde, erhöhte der Major sein Investment in Form von Anteilsscheinen um einen Betrag von 24.206 USD um mehr als das Doppelte.

Der wachsend erfolgreiche Riise hatte große Pläne für seine Apotheke. Er sah nicht nur Absatzmöglichkeiten auf den “Dänischen Westindischen Inseln”, sondern auch weiter weg so wie zum Beispiel in Puerto Rico und auf dem südamerikanischen Festland. Aufgrund seiner Leidenschaft für Botanik  sammelte er bereits Pflanzen und Kräuter ab den ersten Tagen auf den Inseln und katalogisierte sie.  “In den ersten Wochen nachdem ich auf St. Thomas angekommen war, fuhr ich mit meinen botanischen Studien mit Enthusiasmus fort,” schrieb er in einem Brief an einen pharmazeutischen Kollegen 1839. Dieses Interesse würde ihn zu einer Produktion seltener und schmackhafter Magenbitter und Rumsorten führen, wobei sein extensives Wissen über die Destillation von Kräutern und Pflanzenextrakten  ihn auf ein nächstes Level bringen würde.

Kommerzielles Imperium

Um die Wünsche seiner vielen Kunden die er angezogen hatte  erfüllen zu können, errichtete Riise mehrere Gebäude im zentralen Hafen von Charlotte Amalie. Die Apotheke selbst, die der dänische Pharmazeut Jens Paulus Julius Wahlmann als ein “extrem prunkvolles, großes und elegantes Gebäude” beschreibt, wurde 1843 an der Straßenecke von Dronningensgade und Vimmelskaftsgade errichtet, wo sie mit ihrer erhabenen, kreisförmigen Form beträchtliche Aufmerksamkeit an sich zog. An der Vimmelskaftsgade 7 und 8 errichtete Riise sein “Museum” – mit seiner Sammlung an zoologischen und botanischen Funden, genauso wie sein Labor. Es gab Gleise runter zum Hafen zu den beiden Lagerhäusern in der Dronningensgade 36, somit konnten die Waren an den anlegenden Schiffen leicht beladen und entladen werden. Eine voraussehende Vorsichtsmaßnahme im Imperium war sein “Rücklagerhaus”, das separat in der Vimmelskaftsgade 1 stand und aus Naturstein erbaut war so wie es damals bei Lagerhäusern  üblich war. Das bedeutete, dass diese Gebäude aus solidem Stein nicht abbrennen konnten und dass die Versorgung für die Stadt Charlotte Amalie garantiert war, sogar wenn die Apotheke Opfer einer Brandkatastrophe, eines Hurrikans oder beidem werden würde.

Vorausschauende Beschäftigungspolitik

“A.H. Riise genoss es wenn er von fähigen, gebildeten Menschen umgeben war,” bemerkte Henny Harald Hansen, der einen großen und komplizierten Haushalt beschrieb, wo das Apothekenpersonal gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber, der von Laufburschen, Zimmermädchen und anderem Personal bedient wurde, lebte. Bis zur Abschaffung der Sklaverei im  Jahr 1848 verschaffte das überwiegend als Sklaven arbeitende schwarze Personal ihren Arbeitgebern große Vorteile. Zahlreiche dänische Pharmazeuten, die Riise besuchten und von ihm lernten gewannen so viel Selbstvertrauen so dass sie später ihre eigenen Apotheken in Südamerika gründeten.

Der Erfolg von Riise mit Rum und Magenbitter wird mit seinen vielen Reisen verbunden, die teils Geschäftsreisen oder teils Reisen naturwissenschaftlicher Art oder beides waren. Während seine Sammlungen an Kräutern, Pflanzen und Muscheln im zoologischen Museum von Kopenhagen und in Museen in Stockholm und Oslo angesehen werden können, sollte man die Bedeutung dieser Reisen nicht unterschätzen. Aus ihnen geht eine Sammlung seltener Kräuter und Pflanzen, die er in seinen eigenen Kräutergärten kultivierte, hervor, die ein wichtiger Teil in der Entwicklung von Spirituosen in den Anfängen waren.

A.H. Riise Bay Rum

Es war nicht direkt vorhersehbar dass Riise in die Herstellung von feinsten Rumsorten weltweit involviert werden würde. Die medizinischen Ingredienzien, jedoch, erwiesen sich als die Verbindung zwischen der laufenden Produktion von pharmazeutischen Produkten und der Tatsache dass sie zu einer Verkürzung von Beschaffungswegen und Verteilern auf St. Thomas führten als er dort ankam. Es gab einen Mangel an Kaufgelegenheiten und Qualitätswaren und Riise wählte diese Chance zu ergreifen.

Die ersten Produkte von Riise – Riise’s Florida Water und Riise’s Bay Rum waren keine Spirituosen die man trinken konnte, sondern die man als Eau de Cologne/Haarwasser/Aftershave nutzte. Riise bekam mutmaßlich während eines Besuchs auf der dänischen Nachbarinsel Sankt Croix bei seinem Kollegen P.E. Benzon die Idee diese Produkte herzustellen. Benzon hatte, um seine Geschäfte anzukurbeln, schon um 1819 seinen Bay Spirit oder das Bay Water entwickelt, die Extrakte aus den Blättern der Pimenta Acris oder der Pimenta Racemosa welche eine immergrüne Pflanze aus der Myrtenfamilie mit Inhaltsstoffen an ätherischen Ölen, enthielten. Wenn wir der Welterbeenzyklopädie Glauben schenken, dann ist dieses Destillat eine spezielle “Westindische Erfindung” und die weiteren Zutaten waren entweder Limetten, Zitronen, Zimt oder Nelken.

Gemäß der Aussage von Henny Harald Hansen, unterscheidet sich Riise’s berühmter A.H. Bay Rum “durch die Produktion auf Basis der Blätter der Pimenta Acris und der doppelten Destillation basierend auf dem westindischen Rum”. Der A.H. Riise Bay Rum wurde im amerikanischen Journal der Pharmazie im Juni 1882 als “beinahe weiß, mit stärkstem Alkoholgehalt und einem länger anhaltenden Aroma als alle anderen im Testvergleich, was der Eigenschaft des stark aromatischen Dufts dem Lorbeerblatt zugeschrieben werden kann, beschrieben.” Es war auf jeden Fall ein Produkt mit dem Riise großen Erfolg genoss und es war auf der Basis von westindischem Rum welches wiederum ein Abfallprodukt aus der Produktion von Rohrzucker war, doppelt destilliert. Man könnte sagen dass bei der Herstellung von Rum so einiges im Verborgenen passierte im Gegensatz zu der Produktion von Kräuterlikören, deren Prozess klar definiert war.

A.H. Riise Florida Water und Eau de Cologne

Eau de Cologne ist eine Sorte Parfum, eine Lösung von angenehm duftenden ätherischen Ölen in Alkohol und mit Wasser verdünnt. Im Gegensatz zu Eau de Parfum enthält Eau de Cologne nur 2-5% Öl im Gegensatz zum Parfum, das 15-18% enthält. Im originalen Rezept, wurden Öle mit Extrakten von Zitrone, Bergamotte, Orange, Rosmarin und Orangenblüten angesetzt.

Florida Water ist eine amerikanische Version von Eau de Cologne welche anfangs des 18. Jahrhunderts in der Stadt Köln auf den Markt kam. Als Kontrast zu der originalen Version besteht es mehr aus Orange als aus Zitrone und auch aus mehr Kräutern wie Lavendel oder Nelke.

Genauso wie Eau de Cologne, war Florida Wasser als Unisex-Parfum angesehen das sowohl Frauen als auch Männer angesprochen hat. Während Frauen es in ihren Korsagen trugen, wurde es von Männern als Aftershave genutzt. Riise war es möglich den Wünschen beider Geschlechter nachzukommen.

A.H. Riise Brilliantine

Riise erweiterte sein Sortiment an pharmazeutischen Produkten, einschließlich A.H. Brilliantine was ein parfümiertes Fett war dass Männer zum Stylen ihrer Haare und Bärte nutzten.

Tausend Jahre Tradition mit medizinischen Kräutern

Während der 5 Jahre Studium unter dem Pharmazeuten Bøving in Faaborg erwarb Riise ein umfassendes Wissen über medizinische Pflanzen und Kräuter die auf der apothekeneigenen “Kräuterfarm” wuchsen um hauseigene Extrakte produzieren zu können. Mit seinem Wissen arbeitete Riise als Pharmazeut basierend auf einer tausend-Jahre-alten herbalistischen Tradition um Krankheiten mit medizinischen Pflanzen zu heilen. Viele Pflanzen wurden in alten Zeiten

in wichtigen Texten wie dem ägyptischen Ebers Papyrus aus dem Jahr 1550 B.C. oder dem griechischen Historia Plantarum aus dem vierten Jahrhundert B.C. und im De Materia Medica das von dem Griechen Pedanius Dioscorides im ersten Jahrhundert A.D. geschrieben wurde und fundamental für die Nutzung von medizinischen Pflanzen bis zum 16. Jhdt. war, diskutiert.

Der weltberühmte Autor und Professor Umberto Eco liefert eine exzellente Zusammenfassung über  die große Bedeutung von medizinischen Kräutern in dem mittelalterlichen Thriller “Der Name der Rose” wo der Herbalist Severino aus Saint Emmeram erklärt: “Ich nehme zum Beispiel Wiesenampferwurzeln zum Heilen von Katarrhen, und aus dem Sud von Eibischwurzeln kann ich eine Kompresse gegen Hautirritationen machen. Ekzeme behandle ich mit der Großen Klette, mit zerhacktem und gefärbten Wurzelstock aus Natterwurz kann ich Diarrhöe und einige bestimmte Frauenleiden heilen, Pfeffer ist gut bei Verdauungsstörungen, Huflattich erleichtert den Husten, und dann haben wir da noch den guten Ginseng für den Magen, Süßholzwurzel und Wacholder um einen wirkungsvollen Extrakt zu machen. Holunder und Baumrinden können gemeinsam gekocht werden um Leberbeschwerden zu behandeln, zerkleinerte Seifenkrautwurzel in kaltem Wasser helfen gegen Eiter und dann gibt es noch Baldrian dessen Eigenschaften Sie ja bestimmt schon kennen.”

A.H. Riise Kräuterlikör

Mit seinem großen Wissen über medizinische Pflanzen und Kräuter kreierte Riise auf Basis seines würzigen, süßen und klassischen X.O. Rums einen Magenbitter, zu dem noch verschiedene Kräuterextrakte und Gewürze hinzugefügt wurden. Diese waren Kaffeebohnen, Kakaobohnen, Enzianwurzel, Bitterorangenschale, Nelken, Sandelholz und Vanille.

Neben der Tatsache dass die Rezeptur einen wunderbar schmeckenden Kräuterlikör ergibt – viele Kräuter geben dem Likör einen facettenreichen Geschmack, wobei die bitteren Geschmacksnoten mit einer sanften Süße balanciert sind – haben die wunderbaren Inhaltsstoffe auch anregende Eigenschaften. Kaffee ist mit seinem Koffein für seine anregende Wirkung bekannt. Kakao, mit seinen Antioxidantien, kann helfen den Blutdruck zu normalisieren. Enzianwurzel, die auch einen sehr bitteren Geschmack hat, wurde in der Geschichte als medizinische Heilpflanze genutzt um den Appetit zu stimulieren und um die Produktion der Magensäure bei Patienten mit schlechtem Appetit anzuregen. Chinarinde, eine getrocknete Rinde aus dem Chinarindenbaum, ist reich an bitterem Chinin und hilft bei infektiösen Krankheiten und viele Jahre lang war sie das einzige Mittel mit dem Malaria behandelt wurde. Bittere Orangenschalen werden in der chinesischen Medizin bei Problemen mit der Verdauung und bei Sodbrennen angewandt. Nelken sagt man nach dass sie die Verdauung fördern, aber auch dass sie schleimlösende Eigenschaften haben. Sandelholzöl wurde als pflanzliche Medizin für eine große Vielfalt an Beschwerden, inklusive der Erkältung allgemein, bei Bronchitis, bei Hautproblemen, bei Harnwegsinfekten und bei vielen anderen Problemen genutzt.

A.H. Riise Guava Rum

Rum wird durch Destillation von Zuckerrohrsaft gewonnen. Ursprünglich ensteht dieser als Nebenprodukt bei der Zuckerherstellung, die von den in der Karibik eingewanderten Europäern im 15. und 16. Jahrhundert eingeführt wurde.

Guavenrum ist eine besondere Varietät, welcher durch die Besonderheit der auf den Westindischen Inseln wachsenden Baums der Guavenbeere, oder auch Rumbeere genannt, gewonnen wird. Guavenbeeren wachsen wild auf den karibischen Inseln und die Frucht, die halb so groß ist wie eine Kirsche, ist gelb-orange oder dunkelrot. Auf den “West Indies” ist der Guavenrum eine Spezialität die speziell von dänischen und holländischen Kolonisten entwickelt wurde und nicht von Riise selbst.

Riise Old St. Croix Brand

Im Juni 1882, publizierte das Amerikanische Journal der Pharmazie auf der Seite 278 einen Artikel mit dem Titel “On Bay Rum and Bay Spirits” über Riise, in welchem folgendes Statement zu lesen war:

“Der Rum der für die Destillation genutzt wird, muss sorgfältig ausgewählt werden. Er muss von bester Qualität sein, völlig rein und ohne jegliches fremdes Aroma. Rum aus unterschiedlicher Herkunft kann nicht vermischt werden. Ein guter St. Croix Rum ist der Beste für diesen Zweck, aber das Aroma muss bemerkenswert kräftiger sein als das jener Rumsorten die normalerweise von dieser Insel im Handel sind.”

Für Rumliebhaber des 19. Jahrhunderts war der Fall bezüglich der Sorten Riise’s Old St. Croix Brand, Riise Guava Rum and A.H. Riise Rum klar. Charakteristisch für die immense Leidenschaft, aber auch für seine wissenschaftlichen Fähigkeiten war die Methode von A.H. Riise bei der Rumproduktion eine doppelte Destillation durchzuführen.

Ehre und Ruhm

Mit dem Rum der als Rum von den “Westindischen Inseln” vermarktet wurde, hatte Riise großen Erfolg beim Export seiner hervorragenden Produkte nach Dänemark, aber auch zu dem spanisch sprechenden Festland und in die USA. Als Beweis dass sein Rum einer der besten in der Karibik war, der produziert wurde, erhielt Riise zahlreiche internationale Preise. Die Produkte aus dem Sortiment von A.H. Riise aus dieser Zeit wurden mit all den gewonnenen Medaillen beinahe regelmäßig überhäuft und das galt auch für die Marke A.H. Riise selbst. Die Marke erhielt ihre erste Auszeichnung im Jahr 1888 auf der “Den nordiske Industri-, Landbrugs- og Kunstudstilling i Kjøbenhavn 1888”, einer großen Messe die in Kopenhagen stattfand und auf der von den fünf großen skandinavischen Ländern das Beste aus Kunst, Industrie und Agrarwirtschaft ausgestellt wurde. Riise erhielt eine weitere prestigeträchtige Auszeichnung im Jahr 1893 auf der World’s Columbian Exposition in Chicago, die anlässlich des 400. Geburtstags von Christopher Kolumbus Entdeckung von Amerika stattfand.

Postskript

Nach dem Tod von A.H. Riise 1882 übernahmen seine Söhne Valdemar und Karl die Geschäfte des Unternehmens. 1913 übernahm der Pharmazeut Oluf Poulsen die St. Thomas Apotheke. Mit dem Verkauf der dänischen Westindischen Inseln 1917 an die USA wurde die Apothekenlizenz an die Vejle St. Thomas Apotek überschrieben. Oluf Poulsen  eröffnete eine Niederlassung in Kopenhagen mit dem Namen A.H. Riise’s Zentraldepot.

Der kommerzielle Aspekt der Geschäftstätigkeit von A. H. Riise wird hier eindeutig mit dem Innern eines seiner Großhandelslager demonstriert. Abgesehen von dem Rum, der im Mittelpunkt steht, zeigt eine genauere Betrachtung der Regale die eher

Im Jahr 1895 verbrannte die originale Saint Thomas Apotheke bei einem verheerenden Feuer. Hier sieht man eines der ersten Fotos die im neuen Betrieb aufgenommen wurden. Auf der linken Seite vorne sieht man Alberts Sohn, Valdemar Riise. Er und sein Bruder Karl übernahmen die Apotheke 1882 nach dem Tod von ihrem Vater.

Kopie einer originalen Lithographie welche die Ausstattung von A. H. Riise’s “Drogerie und Apotheke” in der Dronningensgade 6, Charlotte Amalie auf der Insel St.Thomas zeigt. Neben den vielen verfügbaren Medikamenten und Tinkturen ist es aus sozialer Perspektive auch interessant, dass es in dieser Zeit keinerlei Rassen- oder Klassendiskriminierung auf der Insel gab.

Hinter der Lagerhalle

Hinter der A.H. Riise Lagerhalle in Charlotte Amalie. Die Gleise im Zentrum waren Teil des Straßenbahnsystems das für den Transport von Gütern von und zum Hafen genutzt wurde.

Nordische Ausstellung der Industrie

A.H. Riise hat eine prestigeträchtige Goldmedaille für ein “Hervorragendes Produkt” bei der Nordischen Ausstellung von Industrie, Agrarökonomie und Kunst, die 1988 in Kopenhagen stattfand und über 1,3 Mio Besucher hatte, gewonnen. Anlässlich der Feier von A.H. Riise’s Erfolg haben wir eine der memorablesten und exlusivsten Sorten produziert, den 1888 Gold Medal Edition Rum.

Originale pharmazeutische Prüfungsurkunde von A.H. Riise, datiert am 21. Oktober 1832

Kopie eines der originalen Werbeplakate der A H Riise Apotheke, oder “‘Druggist and Apothecary’” wie sie auf der Insel genannt wurde. Diese Plakate wurden nicht nur allein für die Werbung auf der Insel St. Thomas genutzt, sondern in der gesamten Karibik.

Frühe Lithographie, datiert auf das mittlere 19. Jhdt. , zeigt die originale A.H. Riise Apotheke auf der Queen Street, Charlotte Amelie, Saint Thomas.

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